Freitag, 14. Januar 2011

Nebenerwerb.....was haltet ihr davon?

Juhu ihr Lieben,

ich geh ja "normal" arbeiten unter der Woche. Aber schon seit längerer Zeit schwirrt mir im Kopf, dass ich eigentlich sehr gerne das ein oder andere genähte Teil verkaufen wollen würde (nix auf Bestellung).

Finden sich da überhaupt Käufer? Es gibt so viele geniale Kreative die ihre Sachen verkaufen.
Und lohnt sich das überhaupt? Wenn ich mir manche Preise anschaue, frag ich mich, was die armen Mädels da noch dran verdienen. Ganz ehrlich.

Gebt mir doch mal einen Tipp. Pro und Kontra von erfahrenen Frauen *breitgrins*

Liebe Grüße eure Myri

Edit: Herzlichen Dank für eure lieben Antworten. Ich glaub mir ist das zuviel Hickhack.Schließlich geh ich ja auch noch 30 Std. die Woche arbeiten.
Nähe weiter für meine Kinder, Freunde, Bekannten, Tauschis, etc. pp. UND demnächst endlich auch 
für MICH! Ihr werdet staunen. Möchte mir einige kunterbunte Röcke al la Tinimi für auf Hosen nähen und das in Größe 48/50!!!!!!! Leider hab ich beim googeln wenig Näherinnen gefunden, die auch schön plüschig sind und für sich selbst Sachen nähen. 
Was man nunmal hat, kann man ja nicht verstecken und wie ihr ja wisst: Ich hab nicht vor mich bewußt mit Diäten zu quälen in nächster Zeit. Von daher, werd ich versuchen kunterbunt und kugelrund ins Frühjahr und den Sommer zu gehen..........Ihr schmeisst euch weg.........

Kommentare:

  1. Hallo Myri
    Also wenns ums verdienen geht wird man nicht reich mit den selbsgemachten Sachen... Ich mach's zum Vergnügen und wenn ich mal auf Bestellung was mache mit Sonderwünschen verlange ich mehr wie sonst, da ich finde das muss speziell bezahlt werden, da ich mich ja nach dem Kunden richte und es vielleicht gar nicht so gerne nähe.
    Grüessli
    Barbara

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  2. ich spiele momentan mit dem gleichen Gedanken!!! Bei mir hängt das aber auch noch von anderen Faktoren ab, wie es zum Bsp. dann mit der Krankenkasse etc aussieht so als Studentin!!
    Ich hoffe du bekommst einige Nachrichten, die mich auch weiterbringen^^

    VLG Melle

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  3. Ja, so isses, mir geht's genauso.
    Wollte gestern ein Kleingewerbe anmelden, da sagte mir der nette Herr von der Gemeindeverwaltung, dass ich mich erstmal bei der IHK melden solle.Heute dort angerufen wurden wir bestätigt, dass das ganze Nähen zum Handwerk "Schneiderei" gehört und das man jährlich einen gewissen Satz and die Handwerkskammer zahlen muß. Auch ich wollte nebenher einfach nur ein paar nette Kleinigkeiten an die Frau bringen. Natürlich hoffe ich das auch ein bisschen was hängen bleibt, zumindest um mir ab und an ein paar schöne Stöffchen mehr zu leisten.
    Auch ich bin für jede, wirklich jede Info dankbar.
    P.S. Hätte nicht gedacht, dass dies so ein Akt ist.
    LG anique

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  4. Also ich kenne Mütter die machen es nebenbei, weil Sie die Stoffberge abbauen und neue Finanzieren und dabei springt dann immer noch das Material für den Eigenverbauch ab, also im Grunde finanzieren die so den Klamottenkonsum im Hause. Andere nähen und verkaufen aus reiner Freude egal was es bringt und wir machen es hauptberuflich halbtags, es lohnt sich schon... aber man braucht einen langen Atem bevor es dann mal richtig losgeht und man alles finanzieren kann. Aber wir haben ja auch ein richtiges Lädchen und auch andere Mütter mit ihren Sachen drin. Diese verdienen sich ganz gut etwas da zu, aber leben halt noch nicht davon. Ich glaube wenn man es so machen will, wie Du kann man davon erwarten sich sein Hobby damit zu finanzieren und vermutlich noch den Eigenverbrauch und das wäre ja schonmal nicht schlecht. Bestellungen sind meist so eine Sache denn meist kommen diese automatisch. Bei uns wird fast nur so gearbeitet und das ist im Preis einkalkuliert. Ich gebe meist nur Beispiele udn die Kunden kommen dann mit der Anfrage das Shirt in der Größe oder ich soll Vorschläge machen. Muss man sich überlegen was man lieber macht.. aber ich schlage auch nichts vor, was ich nicht auch so machen würde und deswegen nähe ich alles gerne... außer es ist das xte Teil von dieser Sorte, aber dann nehme ich es irgendwann aus dem Programm oder lasse es nähen.
    Hoffe das hilft Dir etwas weiter... viel Erfolg und ich lese dann hier wie es weitergeht...
    --Christiane

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  5. Also ich hab ja schon ein paar Sachen verkauft, Quilts und Taschen, aber keine Kleidung bisher. Ich denke es ist ein nettes extra Einkommen, aber einen richtigen Job mit konstantem Einkommen usw kann es auf gar keinen Fall ersetzen. Ausser du naehst wie am Fliessband und hast auch ne Quelle wo die die Materialien guenstig herbekommst. Ich hab mir folgende Gedanken gemacht: Es muss etwas sein, dass du schnell naehen und guenstig verkaufen kannst. Die meisten Leute wissen einfach handgemachtes kaum zu schaetzen und wollen daher auch nicht so viel bezahlen. Ausserdem muss es etwas sein, dass du auch naehen kannst, wenn du mal keine Lust hast. Wenn du nicht auf Bestellung naehen willst, musst du einen Vorrat an Sachen haben, wenn du z.b ueber Etsy oder Dawanda verkaufst, musst du die Stoffe die du verwendet hast vorraetig haben, weil oft wollen die Leute es ja genauso wie auf dem Bild. In meinen Augen ist es schwierig damit wirklich Geld zu verdienen. Alles Geld das ich verdient habe, ist wieder in Stoffe und andere Materialien eingegangen.. was zwar ganz schoen ist, aber auf dem Bankkonto tut sich halt nix.

    Ich nehme immer mal ganz gerne Auftraege an und das klappt auch oft ganz gut, da hast du die Garantie, dass das was du genaeht hast auch verkauft wird. Es ist wohl unser aller Traum, das Hobby zum Beruf zu machen, aber leider ist das in der Wirklichkeit halt nicht so einfach

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  6. Hallo Myri,

    also, ich hab im September mein Gewerbe angemeldet, weil ich einen Auftrag für eine Firma hatte.
    kurz ein paar Fakten:
    - ich muss jährlich 170 Euro an die Handwerkskammer zahlen
    - solange ich nicht mehr als 360 Euro im Monat verdiene, kann ich weiterhin über meinen Mann familienversichert bleiben
    - verkauft habe ich bei Dawanda nur ein Teil! Ich mache eher was für Leute aus meiner Umgebung: Kindergarten und Schulmamas, Freunde usw.... aber auch eher zu Freundschaftspreisen.
    - viel verdient habe ich wirklich noch nicht. Aber die 170 Euro hab ich drin und alles andere ist halt ein kleines Zubrot für uns.
    - man muss jedes Jahr eine Einnahmen-Überschussrechnung machen. Kann man aber selbst machen, ohne Steuerberater. Dafür ist mein Mann zuständig :-)

    Hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiter helfen :-)

    Liebe Grüße
    Yvonne

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  7. Wenn du magst melde dich mal bei mir per Mail.... hatte ja eine Schulung und mein Gewerbeschein ist auch ganz frisch. Nur hier im Blog mag ich es nicht breitquatschen. Ist doch zu umfangreich. :)

    LG
    Steffi

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  8. Liebe Miry, vergiß aber nicht, wenn Du über einen Internetshop verkaufst (auch Dawanda...), daß Du
    -die Verpackungsverordnung beachten mußt, denn Du verschickst die Sachen ja,
    -die Handwerkskammer an Dich herantreten wird,
    -die Krankenkasse abzuklären ist,
    -Du unbedingt eine schriftliche Genehmigung von Deinem Arbeitgeben haben solltest, daß er Deine Nebenbeschäftigung akzeptiert!
    -die Textilkennzeichnungspflicht (obwohl sich da wohl viele nicht mit beschäftigen)
    -Du immer auf dem rechtlich aktuellen Stand sein solltest...
    Es kann sich gut entwickeln und auch immer mehr werden.
    Ein gewisses Startkapital sollte dennoch vorhanden sein, denn die Stoffe gibt es im Großhandel nicht meterweise und im Laden kaufen, rentiert sich nicht.
    -Du genügend Lagerplatz einrechnen solltest.

    Liebe Grüße
    Bärbel

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  9. Huhu Miri,

    an die Handwerkskammer musst du nur eintreten wenn du Kleidung nähst,taschen,deko usw nicht.

    Und ich möchte eine kuschelige knallbunte Miri sehen ;o) zeigen zeigen ;o)
    ♥-liche Grüße Iris

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  10. Hallo Miri,

    mich bescheftig das Thema auch immer wieder! Aber ich arbeite auch halbtags und das ganze drum herum finde ich so kompliziert! Ich habe auch angst dass es zum Schluss nur Stress für mich und meine Familie ist und irgendwasnn mag ich meine Hobby nicht mehr! Es war trotzdem intressant hier die KOmmentare zu lesen!

    LG, Melanie

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  11. Hallo Miri,
    auch ich habe meinen Gewerbeschein ganz frisch. Du kannst dich bei mir auch sehr gerne per Mail melden, wenn du Fragen hast. Ich finde alles nicht sooo kompliziert. Man wächst auch rein.
    Und zu der bunten Miri: Auch ich bin "plüschig" in der gleichen Größenordnung wie du. Zwar hab ich noch nicht so viel buntiges für mich genäht, aber vom Prinzip her ist es mir inzwischen egal, wie andere denken. Mich fragt schließlich auch keiner, ob ich seinen Stil mag... Mach dich bunt!
    Ganz liebe Grüße
    Zandi

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  12. Oh ja, ich bin auch "plüscig" (schöner Ausdruck!!!*gg*), noch mehr als Ihr.... ich nähe für mich in Gr. 54/56 und wenn ich endlich meinen Blogg "in Gange" habe, dann werdet Ihr da auch was von sehen!
    Du bist somit nicht alleine!!!
    Ganz liebe Grüße
    Britta

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  13. Na, dann bin ich ja mal gespannt Britta....
    Von "unserer Sorte" liest man leide viel zu wenig in den Näh-Blogs.

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